Am Freitag, dem 24. Juni Eröffneten die Börsen tiefrot. Die Anleger wurden auf dem falschen Fuß erwischt. Noch am Donnerstag gingen Sie von einem Verbleib Großbritanniens in der EU aus. In der Nacht auf Freitag wurden das Abstimmungsergebnis bekannt. Der Entscheid der britischen Bürger die EU zu verlassen schickte vor allem die Titel von Finanzdienstleistern auf Talfahrt. Stark an Wert büßt die Britische Währung ein. Das Pfund verlor gegenüber dem Dollar fast 10 Prozent an Wert. Auch gegenüber dem Euro verlor das Pfund fast 7 Prozent an Wert.

Der Leitindex FTSE 100 in London schloss mit einem Minus von 3.2 Prozent. Was deutlich weniger ist, als einige Experten erwartet hatten und auch erstaunt, wenn man bedenkt, dass viele professionellen Investoren mit einem Verbleib von Großbritannien in der EU rechneten und ihr Geld entsprechen investierten. Der FTSE 100 Index verlor auch deutlich weniger stark, als andere Indices wie der Dax, welcher mit über 6 Prozent Verlust aus dem Handel ging. Noch stärker kamen Aktien in Spanien und Portugal unter die Räder. Der geringere Verlust von britischen Aktien dürfte dem Wertverfall des Pfunds zusammenhängen. Investoren in Amerika, Deutschland, der Schweiz und Österreich können britische Beteiligungen nun deutlich günstiger erwerben.

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